Bergen Mobiltelefone ein erhöhtes Krebsrisiko?

Angst vor Handy-Strahlung

Ein Leben ohne Handy ist für viele nicht mehr vorstellbar. Immer erreichbar zu sein und bei jeder Gelegenheit telefonieren zu können, entspricht der Vorstellung des modernen Menschen. Mobiltelefone der neuen Generation gestatten zudem einen jederzeit möglichen Zugriff ins Internet, E-Mail-Funktionen inbegriffen.

Schon in der Vergangenheit schlugen Wissenschaftler Alarm. Sie verbanden die Handynutzung mit einer hohen Strahlenbelastung und warnten vor krebserregenden Eigenschaften der Geräte.

Andererseits drangen immer wieder Meldungen durch, die das Gegenteil behaupteten. Von Panikmache war die Rede, und dass bislang keine eindeutigen Beweise für gesundheitliche Schäden durch Handys vorliegen.

Was sind Handystrahlen?

Korrekt definiert, handelt es sich bei Handystrahlung um elektromagnetische Felder. Der oftmals verwendete Begriff Elektrosmog leitet sich von der Verknüpfung der englischen Wörter für Nebel und Rauch ab.

Gemeint ist damit eine hohe Schadstoffkonzentration über besiedelten Gebieten.

Elektromagnetische Felder verfügen über keine Gemeinsamkeiten mit Nebel. Sie mit Smog zu vergleichen, trifft deshalb aus wissenschaftlicher Sicht nicht zu. In der Natur können elektromagnetische Felder entstehen, zum Beispiel durch Gewitter. Elektrische Geräte bauen ebenfalls elektromagnetische Felder auf, die auch das Körpergewebe durchdringen. Beim Telefonieren ist vorwiegend der Kopf betroffen.

Krebs bei Handy Nutzung

Neue Studien mit erschreckenden Ergebnissen

Während die Befürchtungen hinsichtlich der Atomkraft in der Bevölkerung zunahmen, scheint eine mögliche Gefahr, die von Mobiltelefonen ausgeht, billigend in Kauf genommen zu werden.

Studien über Handystrahlen gehen mittlerweile in die Zigtausende. Dass Menschen teilweise beim fortwährenden Gebrauch eines Handys über Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Kreislaufproblemen und anderen Beschwerden klagen, lässt sich nicht mehr so einfach von der Hand weisen.

Neueste Studien bringen moderne Mobiltelefone durchaus auch mit tumorfördernden Wirkungen in Verbindung. Personen, die über viele Jahre häufig telefonieren, sollen besonders gefährdet sein. Eine Untersuchung brachte zutage, dass sich Gehirntumore auffallend oft auf der Kopfseite bilden, an der telefoniert wird.

Ein Zufall? Wohl eher nicht. Bösartige Geschwulste im Kopf sind besonders heimtückisch, weil sie meist erst spät erkannt werden. Typische Symptome, wie Kopfschmerzen, epileptische Anfälle, Seh-, Gefühls-, Sprech- und Koordinationsstörungen, treten oftmals erst in einem fortgeschrittenen Stadium auf. Die Heilungschancen hängen von Art, Lage und Größe des Tumors ab. Insbesondere bei intensiv wachsenden, bösartigen Tumoren verläuft die Erkrankung relativ häufig tödlich.

 

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